Die digitale Transformation bietet Chancen, unsere Mobilität besser und ökologischer zu machen, unser Arbeitsleben flexibler in Ort und Zeit, unser Zusammenleben real und digital enger zu vernetzen, Energie einzusparen und die Umwelt zu schützen. Wir wollen die Digitalisierung auf der Basis der erneuerbaren Energien nachhaltig gestalten, denn auch in diesem Bereich ist Klimaneutralität das Ziel. Digitale Souveränität und Green IT sind Leitbilder unserer Digitalpolitik.
Kommunen haben mit ihrer öffentlichen Beschaffung (z.B. Textilien (Dienstkleidung), Natursteine, Büromaterialien, IT sowie Lebensmittel) eine große Marktmacht, die sie positiv nutzen können, indem sie diese Schritt für Schritt verantwortungsvoll und nach sozialen und ökologischen Kriterien ausrichten. Gerade Partnerschaften mit Ländern des Globalen Südens auf kommunaler Ebene sind für die soziale und wirtschaftliche Vernetzung fruchtbar. Insbesondere die intensive Partnerschaft von Rheinland-Pfalz mit dem afrikanischen Partnerland Ruanda, die seit 1982 besteht, ist in vielen Kommunen fest verankert.
Wir wollen, dass unsere lebenswerte Kommune über eine angemessene Finanzausstattung verfügt, denn vor Ort können wir damit direkt auf die Bedürfnisse der Bürger*innen reagieren. Dabei sollen Ausgaben und Einnahmen ausgewogen sein - wir stehen für eine nachhaltige kommunale Haushaltspolitik. Es geht darum, das Geld an der richtigen Stelle auszugeben und langfristige Kostenfolgenabschätzung vor großen Investitionsprojekten durchzuführen.
Wir GRÜNE stehen für eine konsequente Gleichstellung. Die Regelungen des Landesgleichstellungsgesetzes nehmen wir ernst. Insbesondere in Führungspositionen und höheren Entgeltgruppen sind Frauen nach wie vor sowohl in der Landes- als auch in der Kommunalverwaltung erheblich in der Unterzahl. Mit dem Landesgleichstellungsgesetz wurden außerdem die Grundlagen geschaffen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf im öffentlichen Dienst, die wir vollständig ausnutzen wollen.
Die Stadt gehört allen Menschen und sollte deshalb auch im Interesse aller gestaltet und genutzt werden. Der öffentliche Raum dient jedoch
häufig vor allem dem Autoverkehr – also nur einem Teil der Gesellschaft. Besonders Kinder, Senior*innen und Menschen mit Einschränkungen, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind, kommen dabei oft zu kurz.
Straßen und Plätze sollten nicht fast ausschließlich für parkende Autos genutzt werden, sondern auch Raum für Begegnung, Grünflächen, Kultur und Spiel bieten.
Die aktuelle Verteilung von Verkehrsflächen und Investitionen geht häufig zulasten von Fußverkehr, Radverkehr und Aufenthaltsqualität.
Die Aktionen zeigen symbolisch, wie Städte aussehen könnten, wenn weniger Fläche für Autos reserviert wäre – grüner, ruhiger und sozialer.
Der Parking Day kann genutzt werden, um Forderungen nach weniger Autoverkehr, einem besseren ÖPNV und klimafreundlicher Mobilität sichtbar zu machen
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Tausend Menschen. Acht Bühnen. Eine Frage: Wie machen wir Politik, die wieder Hoffnung weckt? IM/PULS 2026 war keine Konferenz - sondern ein [...]